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Fernstudium Pflege

Pflegewissenschaften oder Pflegemanagement von zuhause aus studieren, ohne dabei seinen Job und sein Einkommen aufgeben zu müssen – ein berufsbegleitendes Fernstudium macht’s möglich. Hier findest du alle wichtigen Informationen rund um die Studiengänge, deren Kosten und Anerkennung sowie passende Anbieter.

Anbieter für ein Pflege Fernstudium

Schon auf der Suche nach dem passenden Anbieter? Da helfen wir gerne weiter! Hier findest du Hochschulen, die ein Pflegestudium als Fernstudium anbieten.

Passende Hochschulen finden

Wenn du nicht nur konkret nach Studiengängen und Hochschulen suchst, sondern dich auch grundlegend seriös über alle Aspekte eines Fernstudiums Pflege informieren möchtest, solltest du unbedingt weiterlesen!

Fernstudium Pflege:
Alle Infos

Studieninhalte eines Pflege Fernstudiums

Die Hochschulen haben den steigenden Bedarf an spezialisierten Pflegefachkräften erkannt und deswegen in den letzten zehn Jahren zahlreiche berufsbegleitende Fernstudiengänge im Bereich des Pflegemanagements und der Pflegewissenschaft geschaffen. Hier wird neben medizinischen und pflegetechnischen Kenntnissen auch Wissen aus dem Bereich der Betriebswirtschaftslehre, der Organisation und dem Management vermittelt.

Das Studium beinhaltet zum Beispiel Vorlesungen wie...

  • Pflegeforschung
  • Qualitäts- und Projektmanagement
  • Grundlagen der Rechtswissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Psychologie
  • Soziologie
  • Pädagogik
  • Gerontologie
  • Kommunikation
  • Public Health 

Dieser ganzheitliche Ansatz bereitet die Absolventen optimal darauf vor, später sowohl fachliche, aber auch analytische und organisatorische Aufgaben in Führungspositionen unterschiedlicher Einrichtungen des Pflege- und Gesundheitswesens zu übernehmen.

Hochschultipp

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Fernstudium gesucht? Die IU hat eine Vielzahl an attraktiven Studiengängen und Zertifikaten im Angebot. Details findest du im Infomaterial.

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Dauer und Verlauf

Pflegestudent macht sich Notizen im Stehen

Wie lange dein Fernstudium konkret dauert, ist von mehreren Faktoren abhängig. Da die Hochschulen selbst über den Aufbau ihrer Studiengänge bestimmen, kann die vorgesehene Zahl der Semester variieren. Auch die Art des angestrebten Abschlusses macht natürlich einen Unterschied. Die meisten Fernhochschulen geben die Dauer eines Bachelor-Studiengangs im Bereich Pflegewissenschaften und Pflegemanagement mit durchschnittlich 7 Semestern an, für einen Master Fernstudiengang im Bereich der Pflege werden meist 4 bis 5 Semester veranschlagt. Bei fast allen Anbietern ist außerdem eine kostenfreie Verlängerung der Studienzeit möglich.

Die Dauer eines Pflege Fernstudiums ist aber auch davon abhängig, für welche Variante des Studiums du dich entscheidest. Je nachdem, ob du dein Studium in Voll- oder in Teilzeit absolvieren, variiert natürlich auch die Länge insgesamt. Ein Vollzeit-Fernstudium entspricht dabei ca. einem Lernaufwand von sechs Stunden am Tag, für ein Teilzeit-Fernstudium (klassische Variante i.V.m. Berufstätigkeit) sollte man täglich drei bis vier Stunden einplanen. Selbstverständlich kannst du die Studienzeit aber auch verkürzen, wenn du bereit bist, mehr Zeit zu investieren und das Material schneller als vorgesehen zu bearbeiten.

Der Beginn des Fernstudiums ist meist jederzeit möglich und in der Regel nicht an bestimmte Termine gebunden. Zwar gibt es einige Institute, die bestimmte Daten für den Start des Studiums festsetzen, dies aber dann meist mehrmals im Jahr, so dass die Wartezeiten nicht allzu lang werden. Viele Fernhochschulen bieten darüber hinaus auch eine kostenlose, mehrwöchige Testphase an, in der man ausprobieren kann, ob man für diese Form des Studierens geeignet ist oder nicht.

Studienablauf

Das Fernstudium der Pflegewissenschaft und des Pflegemanagements unterteilt sich wie andere Fernstudiengänge auch in sogenannte Präsenz- und Selbstlernphasen. In den Selbstlernphasen werden die von der Hochschule bereitgestellten Lernunterlagen alleine zuhause bearbeitet. Die Präsenzphasen sind in der Regel als Blockveranstaltungen organisiert und finden an der jeweiligen Hochschule statt. Wie häufig diese Präsenzveranstaltungen stattfinden, hängt von dem jeweiligen Bildungsanbieter ab. Während manche Hochschulen monatliche Veranstaltungen festsetzen, finden diese bei anderen nur ein- bis zweimal pro Semester statt.

Tipp: Da die Anwesenheit bei Präsenzveranstaltungen fast immer verpflichtend ist, solltest du dich im Vorhinein genau informieren, wie häufig diese stattfinden, so dass du dies bereits frühzeitig mit deinem Arbeitgeber absprechen und koordinieren kannst. Natürlich muss man auf dem Weg zum Abschluss auch diverse Prüfungen ablegen, für die ebenfalls zu Beginn des Semesters fixe Termine festgesetzt werden.

Am Ende des Studiums steht das Anfertigen einer Bachelor oder Master Thesis. Mit dieser muss der Studierende unter Beweis stellen, dass er in der Lage ist, eine Problematik wissenschaftlich zu untersuchen und zu bearbeiten. Das kann ein bis zwei Semester in Anspruch nehmen. Außerdem muss auch an vielen Fernhochschulen gegen Ende des Studiums ein Praktikum oder sogar ein ganzes Praxissemester absolviert werden.

Übrigens: Manche Institute bewerten eine einschlägige Ausbildung im Gesundheitswesen als den ersten Semestern des Studiums gleichwertig, so dass zum Beispiel ausgebildete Altenpfleger oder Krankenschwestern das Grundstudium überspringen und direkt in einem höheren Semester einsteigen können.

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Voraussetzungen

Für ein Fernstudium Pflege gelten die gleichen Voraussetzungen wie für ein klassisches Pflegestudium. Man braucht das Abitur oder Fachabitur sowie eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitwesen.

Fernstudium ohne Abitur

Gerade im Bereich der Pflege ist es nicht unüblich, dass viele Fachkräfte einen akademischen Abschluss erst dann anstreben, wenn sie bereits auf eine abgeschlossene Berufsausbildung und einige Jahre an beruflicher Erfahrung zurückblicken können. Bei vielen Pflegefachkräften ist der Wunsch nach einem beruflichen Weiterkommen und besseren Einkommensmöglichkeiten dann der entscheidende Antrieb dafür, sich doch noch einmal für ein Studium zu entscheiden. Und durch die gute Vereinbarkeit von Beruf und Studium bietet sich ein Fernstudium hier ganz besonders an.

drei junge PflegerinnenWas allerdings, wenn die schulische Hochschulzugangsberechtigung wie Abitur oder Fachabitur nicht gegeben ist? Das ist heutzutage kein Problem mehr, denn mittlerweile hat sich an so gut wie allen Präsenz- und Fernhochschulen ein Angebot für die Studieninteressierten etabliert, die sich über ihre berufliche und nicht ihre schulischen Leistungen für einen Studienplatz qualifizieren. So können eine berufliche Aufstiegsfortbildung, eine passende Ausbildung inklusive mehrjähriger Berufserfahrung oder besondere Zulassungskriterien wie ein Probestudium oder eine individuelle Prüfung ebenfalls Wege zum Fernstudium der Pflegewissenschaften oder des Pflegemanagements sein. Informiere dich am besten direkt auf der Webseite der oder bei der Studienberatung der Fernhochschule deiner Wahl, ob deine Qualifikationen für die Aufnahme eines Studiums ausreichend sind.

Kosten

Ähnlich wie beim Aufbau und dem Ablauf der verschiedenen Studiengänge variieren auch die Kosten für ein Pflege Fernstudium je nach Institut und Studiengang. Die meisten Institute führen die Preise auf ihren Webseiten an, bei manchen erfährt man sie erst über das angeforderte Infomaterial oder über einen speziellen Log-in.

Um dir einen besseren Überblick über die Preislage von Pflegemanagement- und Pflegewissenschafts-Fernstudiengängen zu verschaffen, haben wir im Folgenden einen kleinen Überblick über die Gesamtkosten zusammengestellt:

Vor- und Nachteile eines Pflege Fernstudiums

Pflegestudentin steht lächelnd in einem Krankenhausflur

Ein Fernstudium ist eine gute Möglichkeit, einen akademischen Abschluss zu erwerben, ohne dafür sein Einkommen oder seine berufliche Position aufzugeben. Gleichzeitig stellt ein Fernstudium natürlich auch eine immense Doppelbelastung dar, denn das Lernpensum muss neben dem ganz normalen Berufsalltag bewältigt werden. Das bedeutet in der Regel den Verzicht auf Freizeit, denn Muße für Hobbies und Freunde bleibt in diesen anstrengenden Phasen meist nur wenig. Von Vorteil ist, dass man sich die Lerneinheiten zeitlich flexibel einteilen und so nach Belieben in seinen Alltag integrieren kann. Allerdings verlangt das Alleine-Lernen und die fehlende Unterstützung durch Kommilitonen und Dozenten ein sehr hohes Maß an Disziplin und Motivation.

Und dennoch: Die Anstrengung lohnt sich. Denn die erweiterte Qualifikation bringt neue Karrierechancen und Perspektiven sowie bessere Einkommensmöglichkeiten mit sich. Zusätzlich schätzen Arbeitgeber Qualitäten wie Eigenmotivation, Organisationstalent und eine hohe Belastbarkeit, die erfolgreiche Absolventen eines Fernstudiums bereits unter Beweis gestellt haben.

Bevor du dich also für ein Fernstudium entscheidest, solltest du die Vor- und Nachteile sorgfältig gegeneinander abwägen und diene eigene Motivation realistisch einschätzen:

  • Bist du bereit, dich zu Gunsten deiner beruflichen Entwicklung über einen Zeitraum von mehreren Jahren in Sachen Freizeit und Privatleben einzuschränken?
  • Bringst du das nötige Durchhaltevermögen mit, um dich nach dem Feierabend noch mehrere Stunden lang ihren akademischen Studien zu widmen?

Wenn du diese Fragen nicht eindeutig mit Ja beantworten kannst, dann solltest du dich nicht zu übereilt für den Beginn eines Fernstudiums entscheiden, sondern deine Entscheidung noch einmal gründlich überdenken.

Wie anerkannt ist das Fernstudium bei Arbeitgebern?

Pflegestudenten lernen im Seminar

Generell lässt sich feststellen, dass ein per Fernstudium erworbener Bachelor- oder Masterabschluss in Pflegewissenschaften oder Pflegemanagement genauso anerkannt ist wie ein akademischer Abschluss einer Präsenzuniversität. Allerdings solltest du bei der Wahl deines Pflege-Fernstudiengangs darauf achten, dass dieser akkreditiert und die entsprechende Hochschule staatlich anerkannt ist.

Der Begriff "Fernstudium" ist nämlich nicht geschützt und wird dementsprechend auch von vielen Anbietern genutzt, die Studiengänge ohne einen staatlich anerkannten akademischen Abschluss anbieten. Diese Einrichtungen schließt man dementsprechend nicht mit einem Bachelor oder Master, sondern mit einem institutsspezifischen Zertifikat ab. Da diese auf dem Arbeitsmarkt oft nur einen geringen Bekanntheitsgrad haben, bleibt ihre Wertigkeit meist hinter der eines akademischen Titels zurück.

Die von den Bundesländern beauftragte "Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland" berechtigt nach ausführlicher Prüfung verschiedene Agenturen, das Qualitätssiegel des Rates zu verleihen. Die Aufgabe dieser Akkreditierungsagenturen ist es, die Qualität von Fernhochschulen zu prüfen und Studiengänge zuzulassen. Eine vollständige Liste aller Akkreditierungsagenturen findest du auf der Stiftungshomepage.

Findet sich eines der abgebildeten Siegel auf der Homepage einer Fernhochschule wieder, so kannst du davon ausgehen, dass das entsprechende Institut und seine Studiengänge akkreditiert sind.

Außerdem können Fernhochschulen ihre Studiengänge auch noch durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zertifizieren lassen. Das ist eine ländergemeinsame Behörde, welche sich um die Einhaltung des Gesetzes zum Schutz der Teilnehmer am Fernunterricht kümmert. Eine ZFU-Zertifizierung ist zwar nicht verpflichtend, um eine staatliche Anerkennung zu erhalten, aber dennoch ein weiteres Zeichen dafür, dass der angebotene Studiengang seriös und qualitativ hochwertig ist.

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