Studium Gesundheitsförderung: Erfahrungen/ Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte


Es gibt verschiedene Unis und FHs, die ein Studium im Bereich Gesundheitsförderung anbieten. Welche Erfahrungen haben die Studenten und Absolventen mit ihrem Studiengang gemacht? Das wollten wir wissen und haben um Erfahrungsberichte gebeten. Hier findest du zum Studium Gesundheitsförderung Erfahrungen, die wir direkt aus erster Hand erhalten haben.


Darum habe ich mich für diesen Studiengang entschieden:

Erfahrungsbericht Gesundheitsförderung Prävention JuliaJulia, Studentin Bachelor Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg:
Bereits während der Oberstufe des Gymnasiums war mir klar, dass ich später etwas im sozialen bzw. gesundheitswissenschaftlichen Bereich machen will. Der salutogenetische Ansatz des Studiums hat mich fasziniert. Bei der Auswahl des Studiums habe ich mich an den Studieninhalten und späteren Arbeitsfeldern orientiert, die meinen persönlichen Interessen entsprechen.

Erfahrungsbericht Gesundheitsförderung KatharinaKatharina, Studentin Master Prävention und Gesundheitsförderung an der Uni Flensburg:
Der Master Prävention und Gesundheitsförderung bietet verschiedene Themenfelder der Gesundheit an. Für mich auschlaggebend war die Kombination aus der praktischen Anwendung von qualitativer und quantitativer Forschungsmethodik und u.a. den Bereichen Ernährung, betriebliche Gesundheitsförderung und Gesundheitspsychologie. Die praxisnahe Lehre, der Standort Flensburg sowie die Möglichkeit, ein Auslandsmodul in Dänemark zu machen, waren ein weitere Grund, mich für diesen Master zu bewerben.





So läuft mein Studium ab:

Erfahrungsbericht Gesundheitsförderung Prävention JuliaJulia, Studentin Bachelor Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg:
Der Studiengang Integrative Gesundheitsförderung ist mit ca. 60 Studenten einer der kleinsten Studiengänge an der Hochschule Coburg. Die familiäre Lernatmosphäre empfinde ich als Bereicherung.

Das Studium Integrative Gesundheitsförderung beinhaltet:

  • gesundheitswissenschaftliche Grundlagenfächer wie Public Health, Epidemiologie usw.
  • medizinische Grundlagenfächer wie Anatomie, Physiologie usw.
  • wirtschaftswissenschaftliche Grundlagenfächer wie Rechnungswesen, Marketing/Vertrieb, Personalmanagement, Projektmanagement usw.
  • touristische Grundlagenfächer wie Wellness, Medical Wellness, Destinationsmanagement, Freizeitwissenschaften, Gesundheitstourismus usw.
  • typische gesundheitsförderliche Themengebiete wie Bewegung, Ernährung, Stressmanagement

Während des Studiums werden rhetorische Präsentationsfertigkeiten erlernt und die Selbstwahrnehmung geschult.

Das Studium vermittelt Kompetenzen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung, in der kommunalen Gesundheitsförderung und im Bereich der gesundheitstouristischen Einrichtungen. Hierbei steht die Planung, Gestaltung, Umsetzung und Vermarktung von gesundheitsförderlichen Angebote im Mittelpunkt. Die zahlreichen praxisnahen Projekte vertiefen das theoretische erworbene Wissen.
Im Semester 5 findet das 26-wöchige Praxissemester statt.

Im Semester 6 wählt man zwei der drei Schwerpunktmodule:

  • Arbeit und Gesundheit
  • Kuration und Rehabilitation
  • Tourismus und Freizeit

Erfahrungsbericht Gesundheitsförderung KatharinaKatharina, Studentin Master Prävention und Gesundheitsförderung an der Uni Flensburg:
Das Studium besteht aus vier Semestern inkl. eines Praxissemsters. Die Studieninhalte sind sehr vielfältig. Es gibt verschiedene Handlungsfelder, wie der Bereich Sport, Ernährung, betriebliche Gesundheitsförderung, psychologische sowie politische Ansätze der Gesundheitsförderung. Daneben bearbeitet man verschiedene gesundheiitswissenschaftliche Konzepte, z.B. zum Gesundheitsverhalten. Im ersten Semester steigt man auch gleich mit quanti- und qualitativen Forschungsmethoden mit einem eigenen Gruppenprojekt ein. Schwerpunkt ist dabei die Statistik. Das Gruppenprojekt zieht sich über 3 Semester. Es ist sozusagen eine eigene kleine Studie, die von von vorne bis hinten betreut und dadurch einen sehr guten praktischen Einblick in spätere Arbeitsfelder bekommt.

Die anderen Seminare sind auch praktisch orientiert und man hat viele Gruppenarbeiten und eigene Vorträge. Die Masterarbeit schließt an das Praxissemester an und parallel dazu hat man noch ein Forschungskolloquium.


Diese Interessen und Fähigkeiten sollte man für ein Studium Gesundheitsförderung mitbringen:

Erfahrungsbericht Gesundheitsförderung Prävention JuliaJulia, Studentin Bachelor Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg:
Du solltest eine Affinität zu medizinischen und touristischen Themengebieten haben. Zudem solltest du ein Interesse an wirtschaftlichen Vorgängen haben und gerne mit Menschen arbeiten. Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit sind von Vorteil.

Katharina, Studentin Master Prävention und Gesundheitsförderung an der Uni Flensburg:
Erfahrungsbericht Gesundheitsförderung KatharinaMan sollte auf jeden Fall Interesse und Lernbereitschaft für die genannten Studieninhalte mitbringen und sich schwerpunktmäßig für die Gesundheitsförderung, wissenschaftliche Konzeptentwicklung, Gesundheitspsychologie und -bildung interessieren. Wer tiefer in das Gesundheitsmanagment an sich und die Versorgungspolitik o.ä. einsteigen will, sollte sich einen anderen entsprechenden Master suchen. Weiterhin sollte man team- und gruppenfähig sein und sich darauf freuen, selbstständig zu arbeiten und Ideen zu entwickeln und regelmäßig Vorträge zu halten. Wer nah an der Praxis studieren möchte, ist hier genau richtig!


Auf diese Berufe bereitet das Studium Gesundheitsförderung vor:

Erfahrungsbericht Gesundheitsförderung Prävention JuliaJulia, Studentin Bachelor Gesundheitsförderung der Hochschule Coburg:
Bei dem Studium Integrative Gesundheitsförderung handelt es sich um ein generalistisches Studium, das verschiedene Arbeitsmöglichkeiten bietet. Mögliche Arbeitgeber sind Aufklärungs- und Beratungseinrichtungen, Unternehmen, Kur- und Reha-Kliniken, Krankenkassen, ambulante Dienste und Behörden sowie Reiseveranstalter, Tourismus- und Freizeitbetriebe.

Erfahrungsbericht Gesundheitsförderung KatharinaKatharina, Studentin Master Prävention und Gesundheitsförderung an der Uni Flensburg:
Nach dem Master ist man qualifiziert, wissenschaftlich fundiert in den unterschiedlichsten Bereich der Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation zu arbeiten, z.B. in Präventions- oder Gesundheitsförderungsprojekten für Kinder und Jugendliche, bei Krankenkassen, als Berater im Bewegungs-oder Ernährungsbereich, als Mitarbeiter im betrieblichen Gesundheitsmanagement oder in Krankenhäusern. Dabei kommts auch immer noch darauf an, welche Vorbildung (Bachelor und Ausbildung) ihr habt und in welche Richtung ihr euch spezialisieren möchtet.

Generell ist es wichtig, sich nach dem Studium stetig weiterzubilden und immer auf dem aktuellen, gesundheitlichen“Stand der Dinge“ zu bleiben.

Erfahrungsberichte zur Gesundheitsförderung hilfreich?

Wir hoffen, die oben stehenden Erfahrungsberichte sind für deine Studienwahl hilfreich. Wir haben unabhängige und zufällig ausgewählte Studenten und Absolventen der Studiengänge befragt und somit wirklich 100% authentische Erfahrungen erhalten.