Erfahrungsbericht: Duales Studium Gesundheitsmanagement an der DHBW

Marcel hat ein FSJ im Rettungsdienst gemacht und ist dann direkt bei seinem Arbeitgeber, einem kirchlichen Krankenhaus, geblieben, um zu studieren. Eine oft besuchte Hochschule für ein duales Studium im Bereich Gesundheitsmanagement ist die DHBW. Auch Marcel ist hier immatrikuliert. Im Interview hat er uns Einblicke in dieses begehrte Studienmodell gegeben.

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Erfahrungsbericht von Marcel

Darum habe ich mich für ein duales Studium Gesundheitsmanagement entschieden:

Nach dem Abitur habe ich mich für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Rettungsdienst entschieden, in dessen Anschluss ich hauptberuflich (und bis heute ehrenamtlich) im Schichtdienst der Notfallrettung tätig war und bin. Im Anschluss wurde mir die Möglichkeit zu einer Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen in meinem jetzigen Ausbildungsbetrieb geboten. Da mir das Gesundheitswesen und seine Möglichkeiten ans Herz gewachsen war – ungeachtet der teilweise vorherrschenden Schnittstellenproblematiken und Ungerechtigkeiten, eine Entscheidung, welche ich zu keiner Sekunde bereut habe.

So läuft mein duales Studium ab:

In der Praxisphase rotiere ich durch die verschiedenen Abteilungen in meinem Ausbildungsbetrieb.

Die Theorie- und Praxisphasen wechseln sich im 3-Monatsrhythmus ab.

Die Theoriephase unterscheidet sich gefühlsmäßig nicht sehr stark von einem normalen Hochschulstudium. Lediglich ist der Workload subjektiv betrachtet höher. In der Regel hat man, vor allem in den ersten Semestern, von morgens bis abends Vorlesung und sollte abends noch die Vorlesungen vor- bzw. nachbereiten. Die letzten zwei bis drei Wochen des Semesters sind die Wochen, in denen die Klausuren geschrieben werden. Hier kann es durchaus passieren, dass man bis zu 10 Klausuren und Prüfungen überstehen muss.

In der Praxisphase rotiere ich durch die verschiedenen Abteilungen (Finanzabteilung, Controlling, Einkauf, EDV, Patientenmanagement, etc.) in meinem Ausbildungsbetrieb. Dort werden mir alle erdenklichen praxisrelevanten Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt. Die eigenständige Übernahme kleinerer Projekte und Aufgaben in der Praxisphase unterstützt dies. Hier kann man auch neue Impulse aus den Theoriephasen einbringen und bemerkt immer mehr wie man das Wissen aus Theorie und Praxis miteinander verknüpfen kann.

Die positiven und negativen Eigenschaften des dualen Studiums sind...

Positiv

  • Ein Auszubildenden-Gehalt, angelehnt an den TVöD
  • Die Kombination aus Praxis- und Theoriephasen ist abwechslungsreich und man merkt im Verlauf, dass man immer mehr Erlerntes in der täglichen Praxis anwenden kann
  • Der Wechsel zwischen Dozenten und Professoren der Dualen Hochschule und Dozenten aus der Praxis

Negativ

  • Der Workload in der Theoriephase ist sehr hoch, aber irgendwie beherrschbar
Meine Tipps für Studieninteressenten:

Es gibt keine Semesterferien! Das heißt der vertraglich geregelte Urlaub muss innerhalb der Praxisphasen genommen werden.

Marcel, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, unsere Fragen zu beantworten und deine wertvollen Erfahrungen an die Studieninteressenten weitergibst!

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