Prävention und Rehabilitation Studium

Menschen dabei helfen, wieder auf die Beine zu kommen und dafür sorgen, dass sie gesund bleiben. Mit einem entsprechenden Prävention und Rehabilitation Studium lernst du genau das. Wir stellen dir diesen großen Bereich vor und verraten dir, welche Studiengänge es in diesem Bereich gibt und wo du später arbeiten kannst.

Eine Studentin meditiert auf ihrem SchreibtischAm besten wird man gar nicht erst krank, dann erspart man sich viel Leid. Das wäre zwar schön, lässt sich aber nicht immer vermeiden. Die Gesundheit ist stark in den Fokus der deutschen Bevölkerung gerückt. Politik und Arbeitgeber wissen darum, dass gesunde und glückliche Mitarbeiter gute Mitarbeiter sind. Zur eigenen Gesundheit kann jeder viel beitragen: Sport, gesunde Ernährung, Stressvermeidung, eine ausgeglichene Work-Life-Balance. So unterstützen Krankenkassen finanziell die Teilnahme Sportkursen, Arbeitgeber bemühen sich um flexible Arbeitszeitmodelle und bieten (so liest man in Stellenausschreibungen) immer frisches Obst auf der Arbeit an. Und man selbst will ja auch gerne lange fit und gesund bleiben. Im Fernsehen erfahren wir in vielen Sendungen mehr zum Thema Gesundheit, Prävention und Rehabilitation. Gesund liegt im Trend. Am besten gesund bis ins hohe Alter, denn der demografische Wandel zeigt, dass Deutschlands Bevölkerung immer älter wird. Und ist „das Kind mal in den Brunnen gefallen“, gibt es Rehabilitationen, die den Menschen wieder auf Vordermann bringen.

Deswegen werden qualifizierte Fachkräfte dringend gesucht. Unter die Studiengangskategorie „Prävention und Rehabilitation“ fallen viele unterschiedliche Studiengänge. Aber Achtung: Je nach Studiengang könne die Inhalte und die Voraussetzungen stark voneinander abweichen. Aber in unserer großen Hochschuldatenbank kannst du dich im Bereich „Prävention und Rehabilitation“ gerne von den verschiedenen Studiengängen inspirieren lassen.

Schau immer genau, was sich hinter einem Studiengang verbirgt und hol dir dann alle wichtigen und konkreten Infos auf den Webseiten der Hochschulen oder bei der jeweiligen Studienberatung.

Wusstest du, dass ...

... Heuschnupfensymptome durch eine halbe Stunde Dauerküssen abgemildert werden können?

... Koffein körperlich abhängig macht? Wird der Koffeinkonsum plötzlich stark verringert, können Symptome wie Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten.

... wenn man einem Menschen die Augen verbindet und an seinem Bizeps Vibrationen auslöst, er das Gefühl hat, seine Nase sei 30 cm lang, wenn er sie anfassen möchte?

... regelmäßiger Sport das effektivste Anti-Aging-Mittel ist? Das haben amerikanische Forscher bestätigt.

Prävention und Rehabilitation Studium: Alle Infos

Inhalte

Wie die Studieninhalte im Bereich Prävention und Rehabilitation genau aussehen, ist von deinem Wunschstudium abhängig. Viele Studiengänge lassen sich in den Bereich Prävention und Rehabilitation kategorisieren. Zum Beispiel:

  • Prävention und Gesundheitsförderung
  • Integrative Gesundheitsförderung
  • Fitness und Health Management
  • Gesundheits- und Fitnesssport
  • Life Coaching
  • Ökotrophologie
  • Prävention, Inklusion und Rehabilitation (PIR) bei Hörschädigung
  • Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe
  • Der gesamte Bereich der Ernährung

Die Studiengänge decken im gesamtheitlichen Denken die Bereiche Körper, Geist und Seele ab. So unterschiedlich oder speziell sie in ihrer Ausrichtung auch sein mögen, eines haben sie gemeinsam:

„ … allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. […] In diesem Sinne ist die Gesundheit als ein wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens zu verstehen und nicht als ein vorrangiges Lebensziel.“ (Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung, 1986)

Lachende Senioren bei Sport: Sie halten alle Hanteln hochIn jedem Studiengang lernst du, wie du Menschen zum einen das nötige Bewusstsein vermitteln kannst, auf die eigene Gesundheit zu achten. Du lernst außerdem, wie du bestehenden gesundheitlichen Problemen begegnen kannst und wie du individuelle Pläne für deine Kunden ausarbeitest, damit sie wieder genesen und im besten Fall neue gesundheitliche Probleme vermeiden.

Typische Inhalte für ein Studium im Bereich Prävention und Rehabilitation sind:

  • Medizinische Grundlagen
  • Gesundheitswissenschaftliche Grundlagen
  • Sportmedizin
  • Gesunde Ernährung
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Verhalten und Lebensstilmodifikation
  • Bewegung und Entspannung
  • Therapie und Beratung
  • Grundlagen des deutschen Gesundheitssystems

Und wie ist das im Master?

Eine Joggerin formt mit ihren Händen ein HerzEgal, um welches Studium es sich dabei aus dem Bereich Prävention und Rehabilitation handelt: Im Masterstudium wirst du sozusagen zu einem Spezialisten deines Faches. Erst werden die wichtigsten Grundlagen aufgefrischt und dann vertieft. Du erlangst mehr wissenschaftliche Kenntnisse. Außerdem kannst du im Studium deine eigenen Schwerpunkte wählen und so deinen Interessen nachgehen. Meistens ist diese Schwerpunktausrichtung schon ein Wegweiser für den beruflichen Weg.

Nicht jeder Masterstudiengang trägt exakt den gleichen Namen wie der deines Bachelorstudiums. Einige sind konsekutive Master, einige kannst du auch ohne vorausgegangenen passenden Bachelorabschluss studieren. Beispielsweise kannst du deinen Master in folgenden Fächern machen:

  • Naturheilkunde und komplementäre Medizin
  • Neurorehabilitation
  • Prävention, Sporttherapie und Gesundheitsmanagement
  • Ernährungs- und Verbraucherökonomie
  • Preventive Medicine
  • Gesundheitsförderung 

Hast du deinen Master in der Tasche, kannst du damit auch in die Wissenschaft und Forschung gehen oder promovieren.

Voraussetzungen

Bachelor

Die Voraussetzungen, um zum Bachelorstudium zugelassen zu werden, können gefordert sein, müssen aber nicht. Die Auflistung ist das Ergebnis verschiedener Studiengänge. Deswegen solltest du dich unbedingt bei den Hochschulen selbst über die Zulassungsvoraussetzungen deines Wunschstudienganges informieren.

  • Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife
  • Studium auch ohne Abitur möglich, wenn andere Voraussetzungen erfüllt sind
  • Praktika im Bereich deines Wunschstudiums
  • Abgeschlossene Berufsausbildung und erste Berufserfahrung
  • NC

Master

Die Voraussetzungen, um zum Masterstudium zugelassen zu werden, können gefordert sein, müssen aber nicht. Die Auflistung ist das Ergebnis verschiedener Studiengänge. Deswegen solltest du dich unbedingt bei den Hochschulen selbst über die Zulassungsvoraussetzungen deines Wunschstudienganges informieren.

  • Bachelorabschluss im gleichen Studiengang oder
  • fachverwandtes Studium bzw. Nachweis über gleichwertige Studien- und Prüfungsleistungen
  • bestimmte Abschlussnote des Bachelor, zum Beispiel nicht schlechter als 2,5

Persönliche Voraussetzungen

  • Körperliche Fitness
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Motivation
  • Kundenorientiertes Denken
  • Empathie
  • Bereitschaft auf die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden einzugehen

Dauer und Verlauf

Bachelor

  • Regelstudienzeit: 6 bis 7 Semester
  • Verlauf: In den ersten Semestern lernst du die Basics wie medizinische oder gesundheitswissenschaftliche Grundlagen. Im Hauptstudium wird das Wissen erweitert und vertieft. Zwischen dem 3. und 5. Semester legst eigene Interessens-Schwerpunkte. Im letzten Semester deines Bachelorstudiums schreibst du deine Bachelorarbeit.
  • Wie und wann die praktischen Phasen stattfinden, ist unterschiedlich. Meistens sind die Praxissemester gegen Ende des Studiums vorgesehen. Es kann aber durchaus sein, dass du in anderen Semestern Praktika absolvierst oder an Projektarbeiten sitzt.

Master

  • Regelstudienzeit: 3 bis 4 Semester
  • Verlauf: Dein erworbenes Grundwissen wird im ersten Semester vertieft und im Anschluss kannst du wie im Bachelor wieder eigene Schwerpunkte legen und dich auf das Themengebiet spezialisieren, das dir am meisten Spaß macht. Im letzten Semester schreibst du deine Masterthesis.
  • Wenn es dich in Richtung Forschung und Lehre zieht, befähigt dich der Master zur Promotion oder einem Beruf in der Wissenschaft.

Studienform

Ein Teller mit Müsli, Erdbeeren und KirschenSowohl für die Bachelor- als auch für die Masterstudiengänge gilt, dass sie in verschiedenen Studienformen angeboten werden. Das gängigste Modell ist wohl das klassische Vollzeitstudium, bei dem du von „Beruf“ her Vollzeitstudent bist. Auch das berufsbegleitende Präsenzstudium wird häufig angeboten, vor allem bei den Masterstudiengängen. Interessierst du dich für ein duales Studium oder ein Fernstudium, ist die Auswahl eher klein.

Karriere nach dem Studium

Ein Physiotherapeut richtet einer Patientin die SchulterSo vielfältig wie die Studiengänge in Prävention und Rehabilitation sind, so vielfältig sind im Gesamtbild auch deine Aussichten. Die Frage ist natürlich: Für welchen Studiengang entscheidest du dich und was möchtest du nach dem Studium arbeiten? Fest steht: Welches Studium es auch immer wird, die Gesundheitsbranche ist eine Branche mit Zukunft. Qualifizierte Fachkräfte wie du werden deswegen händeringend gesucht. Sie zeichnen sich durch Fachwissen, betriebswirtschaftliche Kenntnisse aus. Sie arbeiten beratend oder im therapeutischen Bereich, geben Sportkurse, sind Ernährungsberater oder erstellen individuelle Pläne für jeden einzelnen Patienten.

Du kannst im Prinzip in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens arbeiten. Krankenhäuser, Praxen, Rehakliniken, Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen, Fitnesscenter oder Unternehmen im Gesundheitswesen sind potenzielle Arbeitgeber.

Gehalt

Ein iPad zeigt verschiedene Begriffe wie Work-Life-Balance, Job, Friends, Hobby, Lifestyle und so weiterWir wissen, dass die Frage nach dem Gehalt immer sehr spannend ist. Leider können wir dir keine verbindlichen Gehälter nennen. Zum einen ist das der großen Vielfalt der Prävention und Rehabilitation Studiengänge geschuldet. Zum anderen lässt sich ein Gehalt nur schwer festmachen, wenn du nicht nach Tarif bezahlt wirst. Wenn du nicht nach Tarif bezahlt wirst, richtet sich die Höhe deines Gehaltes nach verschiedenen Faktoren. Also zum Beispiel danach, wie groß das Unternehmen ist, in dem du arbeitest, wie viel Berufserfahrung und andere Qualifikationen du hast, auch die Region und die Stadt haben einen Einfluss auf dein Gehalt. Willst du überhaupt als Angestellter arbeiten oder dich lieber selbstständig machen? Dann sehen die Kontoauszüge wieder ganz anders aus.

Wirf doch einfach mal einen Blick auf unsere große Gehaltstabelle. Dort haben wir beispielhaft viele Gehälter aufgeführt, an denen du dich orientieren kannst. Auch die Gehaltstabelle in der Studiengangsbeschreibung für Ernährungswissenschaften könnte interessant für dich sein.

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