Virologie Studium: Virologe werden

Besondere Krisen erfordern besondere Helden, wie wir in Corona-Zeiten feststellen. Und auf einmal ist sie präsent, eine Berufsgruppe, die wir so noch nicht auf dem Schirm hatten: Virologen. Sie forschen mit Hochdruck und bringen uns derzeit täglich neue Erkenntnisse zu Corona & Co. Für dich hat sich dadurch ein neuer Berufswunsch aufgetan: Du willst Virologe werden und fragst dich, ob es ein Virologie Studium überhaupt gibt? Gibt es nicht. Wir sagen dir, wie du trotzdem Virologe werden kannst.

Wie in der Einleitung bereits erwähnt: Es gibt kein namentliches Virologie Studium, das dich zum Virologen ausbildet. Es gibt aber verschiedene Studiengänge, mit denen du Virologe werden oder zumindest in den Kreisen von Virologen arbeiten kannst. In diesem Artikel stellen wir dir den Weg über das Medizinstudium mit der anschließenden Facharztausbildung für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie vor. Einen Einblick in die Ausbildung gibt uns auch eine Assistenzärztin, das Interview mit ihr kannst du im Erfahrungsbericht Facharztausbildung für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie nachlesen.

Medizinstudium + Weiterbildung zum Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

Ein Weg, der dich in den Beruf des Virologen führt, ist der Weg über das Medizinstudium mit anschließender Facharztausbildung. Medizinstudium?, denkst du dir jetzt vielleicht? So aufwendig ist das? Ja, in der Tat.

Das Medizinstudium

Zunächst musst du also das reguläre Medizinstudium absolvieren, ausführliche Infos dazu findest du in unserer Studiengangsbeschreibung. Das Medizinstudium dauert insgesamt sechs Jahre und drei Monate und durchläuft die Phasen Vorklinik, Klinik und Praktisches Jahr. Im ersten Semester des vorklinischen Abschnitts werden die Grundfächer Biologie, Chemie und Physik gelehrt, dann geht es vor allem um Anatomie, Biochemie und Physiologie. Bis auf einige Pflichtpraktika bleibt es auch rein theoretisch.

Im klinischen Abschnitt geht es dann um die klassischen medizinischen Bereiche, also die klinische Medizin sowie das ärztliche Handeln. Inhalte sind neben vielen weiteren Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Chirurgie, Klinische Mikrobiologie oder Virologie. In den drei Jahren des klinischen Abschnittes wirst du vier Famulaturen, also jeweils ein Praktikum mit der Dauer von 30 Tagen, in unterschiedlichen medizinischen Einrichtungen absolvieren und im Unterricht an der Universität immer wieder einen Wechsel aus Seminaren, Vorlesungen, Gruppenarbeiten, Lehrvisiten und Kleingruppenunterricht am Krankenbett haben.

Im letzten Abschnitt des Medizinstudiums erfolgt das Praktische Jahr. Dieses gliedert sich in drei Abschnitte zu je 16 Wochen in die Bereiche Innere Medizin, Chirurgie und einem Wahlfach. Dieses kann ein klinisch-praktischer Fachbereich oder auch ein klinisch-theoretisches Fach wie zum Beispiel Virologie, Mikrobiologie oder klinische Pharmakologie sein. Hast du im Laufe des Studiums alle wichtigen Scheine gesammelt, alle Prüfungen erfolgreich bestanden und das letzte Staatsexamen geschafft, darfst du die Approbation (Zulassung zur Ausübung des Berufs als Arzt) beantragen und dann erst geht es für dich eigentlich erst richtig los mit dem „Virologe werden“.

Studientipp

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Einen guten Start auf dem Weg zur Virologin oder zum Virologen bietet der Bachelor-Studiengang Biosciences - Angewandte Biologie für Medizin und Pharmazie der Hochschule Fresenius. Aber auch darüber hinaus wird eine Vielzahl von themenverwandten Studiengängen in Vollzeit oder berufsbegleitend sowie als Bachelor oder Master angeboten. Nähere Informationen gibt es mit dem Infomaterial.

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Weiterbildung zum Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

Der Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie ist kein zweites Studium nach dem Medizinstudium, sondern eine Weiterbildung, die fünf Jahre dauert. Sie ist im Gegensatz zum Medizinstudium nicht bundeseinheitlich geregelt, sondern Ländersache, welche sich in der Regel aber an den Musterregelungen der Bundesärztekammer orientieren.

Laut Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer lautet die Gebietsdefinition der Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie wie folgt:

„Das Gebiet Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie umfasst die Labordiagnostik der durch Mikroorganismen, Viren und andere übertragbare Agenzien* bedingten Erkrankungen, die Aufklärung ihrer Ursachen, Pathogenese, Abwehr und epidemiologischen Zusammenhänge bei Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten einschließlich der Praxis- und Krankenhaushygiene sowie die Beratung und Unterstützung der in der Vorsorge, in der Krankenbehandlung und im öffentlichen Gesundheitsdienst tätigen Ärzte.“

Anders als deine Kommilitonen, die den Facharzt in einem anderen, kontaktstärkeren Bereich machen, hast du in der Regel verhältnismäßig wenig bis keinen Kontakt zu Patienten. Du berätst deine klinisch tätigen Kollegen bei der Diagnostik, Therapie und Prävention von Infektionserkrankungen, die Kommunikation ist auf einer Arzt-zu-Arzt Ebene. Zwölf Monate müssen laut der Musterregelung in der stationären Patientenversorgung abgeleistet werden. Ansonsten findet dein Leben hauptsächlich im Labor statt und statt mit kranken Menschen beschäftigst du dich mit der Ursache von Infektionskrankheiten: mit krankheitserregenden Mikroorganismen.

* "Manche als gefährlich für Mensch und Gesellschaft eingeschätzte Bakterien, Viren, Pilze oder Toxine könnten für bioterroristische Zwecke mißbraucht werden. Sie zeichnen sich unter anderem durch besondere Stabilität, Virulenz oder Resistenz aus: Sie können hoch ansteckend und lebensgefährlich sein. Aufgrund von Besonderheiten bei Krankheitsausbrüchen oder -verläufen, Expositionswegen und Erregereigenschaften ist Fachwissen zu Umgang, Diagnostik und Behandlung gefragt." (Quelle: RKI)

Inhalte der Weiterbildung

Wie genau die Weiterbildung organisiert wird und welche Inhalte in welchem Umfang gelehrt werden, ist Ländersache. Während deiner Facharztausbildung bekommst du ein sogenanntes Logbuch, das deine Ausbildung dokumentiert, alle Inhalte auflistet und von dir ausgefüllt sowie vom weiterbildungsbefugten Arzt unterzeichnet werden muss. Die Bundesärztekammer hat auch ein Muster-Logbuch für die Weiterbildung „Facharztweiterbildung Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie“ erstellt, aus dem unter anderem folgende Lehrinhalte hervorgehen:

  • Diagnostische Verfahren der Bakteriologie, Virologie, Parasitologie, Mykologie, Serologie und Immunologie von Infektionskrankheiten und ihren Folgezuständen einschließlich mikrobiologischvirologischer Stufendiagnostik und molekularbiologischen Methoden
  • Auswahl geeigneter Untersuchungsmaterialien sowie deren Gewinnung, Transport, Qualitätsbeurteilung und Aufbereitung
  • Methoden zum Anzüchten, Anreichern, Differenzieren und Typisieren von Erregern einschließlich Zellkulturtechniken
  • Genotypische Charakterisierung nachgewiesener Krankheitserreger
  • Beratung bei der Behandlung einschließlich klinischer Konsiliartätigkeit
  • Allgemeine Epidemiologie und Infektionsepidemiologie
  • Infektionsprävention einschließlich der Immunprophylaxe
  • Krankenhaus- und Praxishygiene einschließlich der Hygiene von Lebensmitteln, Gebrauchs- und Bedarfsgegenständen
  • Erkennung, Vorbeugung und Bekämpfung von Krankenhausinfektionen und Auswertung epidemiologischer Erhebungen einschließlich klinisch-mikrobiologischer Konsiliartätigkeit
  • Erkennung, Bekämpfung und Verhütung von Seuchen

Neben den aufgelisteten Inhalten (die zugegeben sehr kompliziert klingen), gibt es auch definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, die du durchführen musst. Das sind zum Beispiel:

  • Bakteriologische und virologische Untersuchungen einschließlich Keimdifferenzierung und Resistenztestung, z. B. aus Blut, Sputum, Eiter, Urin, Gewebe, Abstrichen
  • Infektionsserologischer Nachweis von Antigenen und Antikörpern
  • Anlegen von Zellkulturen zum Antigennachweis von Viren
  • Bestimmung von Bestandteilen des Immunsystems, Immunglobulinen und Komplementfaktoren

Während der Weiterbildung wirst du dich hauptsächlich mit Mikrobiologie, Virologie sowie der Infektionsepidemiologie beschäftigen. Dennoch wirst du auch Gebiete der „klassischen“ Medizin durchlaufen, wie du weiter oben bereits gelesen hast. Mitunter geht es um die Strukturen des Gesundheitswesens, um ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen des ärztlichen Handelns, um medizinische Notfallsituationen, um allgemeine Schmerztherapie oder auch um die Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden.

Am Ende der Facharztausbildung muss dein Logbuch vollständig ausgefüllt sein, ansonsten wirst du nicht zur Facharztprüfung zugelassen. Für die Prüfungsrichtlinien erkundigst du dich am besten bei der Landesärztekammer.

Studiengänge finden

Um Virologe zu werden, musst du studieren. Zum Beispiel Medizin oder Biomedizin. Nachfolgend findest du unter anderem einige passende Studiengänge, mit denen du diesen Berufsweg einschlagen kannst.

Was sind die Alternativen?

Der Weg über das Medizinstudium ist dir zu aufwendig und ein Virologie Studium gibt es nicht. Und jetzt? Es gibt immer noch Möglichkeiten, mit denen du Virologe werden kannst bzw. nah herankommst, aber ohne Studium geht es nicht. Und vielleicht muss es auch nicht gleich der Beruf Virologe sein? Wir stellen dir Alternativen aus den Bereichen Biomedizin & Biologie, Physician Assistant & Co. sowie Gesundheit & Management vor.

Alterternative: Biomedizin & Biologie

Studiengänge wie Biologie, Biomedizin, Biomedizinische Technik oder auch Biochemie bieten dir häufig die Möglichkeit, Schwerpunkte zu setzen, zum Beispiel eben auch für den Bereich Virologie. Besonders das Biomedizin Studium ist eine gute Alternative, da es biologische und medizinische Inhalte miteinander verknüpft, aber der Fokus nicht nur auf der Medizin liegt.

Good to know: Wenn du dir die Webseiten verschiedener Institute und Abteilungen für Virologie an Unikliniken anschaust, findest du häufig Infos darüber, mit welchen Qualifikationen dort gearbeitet wird. Das sind zum Beispiel die Qualifikationen Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (worum es in diesem Text hauptsächlich geht), Klinische Chemie, Molekularbiologie sowie Immunologie. Außerdem arbeiten dort Naturwissenschaftler, Human- und Tiermediziner und technische Mitarbeiter.

Wenn du nach mehr Informationen zu Studiengängen wie Biochemie, Biologie und anderen naturwissenschaftlichen Fächern suchst, dann empfehlen wir dir, einen Blick auf unser Partnerportal Ingenieurwesen-studieren.de zu werfen. Dort findest du im Fachbereich Bio, Chemie & Naturwissenschaften nicht nur ausführliche Beschreibungen, sondern auch Hochschulen, die relevante Studiengänge anbieten.

Alternative: Physician Assistance & Co.

Was ist aber, wenn du den langen Ausbildungsweg nicht in Kauf nehmen möchtest, du keinen NC im Einser-Bereich hast oder du generell mit den Naturwissenschaften auf (kleinem) Kriegsfuß stehst? Auch dann muss das Thema Medizin für dich nicht durch sein und wir können dir mit einigen Artikeln weiterhelfen. Zum Beispiel kannst du als Physician Assistant bzw. als Arztassistent oder im Rettungswesen medizinisch arbeiten. Wir stellen dir außerdem viele weitere Studiengänge vor, mit denen du nach dem Studium mit Patienten und Klienten arbeitest.

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Gute Alternativen bietet die Carl Remigius Medical School. Vom Bachelor-Studium Physician Assistance in Vollzeit bis zum berufsbegleitenden Master Krisen- und Notfallmanagement werden viele Studiengänge aus dem medizinischen Bereich angeboten.

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Alternative: Das Gesundheitswesen managen

Wenn du doch lieber den Überblick hast und das Gesundheitswesen mit lenken und krisensicher machen willst, dann bieten sich Studiengänge wie Gesundheitsmanagement, Gesundheitsökonomie, Gesundheitswissenschaften, Public Health, EpidemiologieMedizinisches Informationsmanagement oder auch Gesundheits- und Sozialmanagement an.

Bist du noch unentschlossen, weil das Gesundheitswesen so viele Möglichkeiten bietet? Dann durchstöbere in Ruhe unsere Datenbank und guck, was die Hochschulen für medizinische Fächer anbieten.

Was machen Virologen?

Durch Corona haben wir alle einen Einblick in die Arbeit von Virologen bekommen und der derzeit wohl prominenteste Virologe ist Christian Drosten. Er ist ein beliebter Interview-Partner der Medien und hält uns alle in einem täglichen Podcast des NDR über Corona auf dem Laufenden.

Wie sieht seine Arbeit und die seiner Kollegen aus? Was sind die Aufgaben von Virologen?

  • Sie erforschen die Grundlagen der Virusbiologie
  • Sie erforschen die Reaktion des menschlichen Immunsystems auf Viren
  • Sie untersuchen den Aufbau und die Struktur von krankheitserregenden Mikroorganismen
  • Sie züchten, differenzieren und typisieren Erreger
  • Sie entwickeln neue diagnostische Testverfahren und führen klinische Studien durch
  • Sie suchen nach Möglichkeiten, Krankheiten vorzubeugen
  • Sie bestimmten die Empfindlichkeit von Mikroorganismen und Viren gegenüber Arznei- und Desinfektionsmitteln
  • Sie erforschen und entwickeln Impfstoffe
  • Sie erstellen Gutachten und Pläne zur Prävention
  • Sie untersuchen Körpermaterial wie Speichelproben, Stuhlproben und Blutproben
  • Sie besprechen Therapiemöglichkeiten mit behandelnden Ärzten
  • Sie unterstützen Ärzte, Gesundheitsämter und andere öffentliche Stellen bei der Befunderstellung, der Prophylaxe, Behandlung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten
  • Sie überwachen die Hygiene in Operations­, Intensivpflege­ und sonstigen Krankenhausbereichen
  • Sie bilden Assistenzärzte (Nachwuchs) und Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten (MTLAs) aus

Wie viel verdienen Virologen?

Klar willst du wissen, was du als Virologe verdienen kannst, diese Frage möchte vermutlich jeder gerne beantwortet haben. Wir haben dir dazu einige Gehaltsangaben von Gehalt.de zusammengetragen. Die Tabelle zeigt sehr schön, wie unterschiedlich die Gehälter in den einzelnen Bundesländern aussehen.

Durchschnittliches Gehalt von Virologen, aufgeteilt nach Bundesland
BundeslandBruttogehalt/ MonatBundeslandBruttogehalt/ Monat
Baden-Württemberg6.726 €Niedersachsen4.745 €
Bayern6.518 €Nordrhein-Westfalen 6.248 €
Berlin5.856 €Rheinland-Pfalz6.092 €
Brandenburg4.906 €Saarland4.922 €
Bremen5.957 €Sachsen4.947 €
Hamburg6.562 €Sachsen-Anhalt4.867 €
Hessen7.078 €Schleswig-Holstein5.472 €
Mecklenburg-Vorpommern4.694 €Thüringen5.024 €

Quelle: Gehalt.de, Stand: März 2020

In jedem Bundesland verdienen Virologen unterschiedlich viel und das ist ein Punkt, den du auf jeden Fall berücksichtigen solltest. Sofern ein Gehalt nicht nach Tarif erfolgt, setzt sich die Höhe aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Zum Beispiel eben aus welchem Bundesland du kommst bzw. wo der Standort des Unternehmens ist, in dem du arbeiten wirst. Generell verdienen Arbeitnehmer im Osten Deutschlands nach wie vor weniger als in Süddeutschland, was zum Beispiel auch mit unterschiedlich hohen Lebenshaltungskosten zu tun hat.

Weiterhin beeinflusst auch die Größe des Unternehmens die Höhe des Gehalts, die Branche, deine Berufserfahrung und dein Aufgabenbereich. Da du als angehender Virologe entweder ein aufwendiges Medizinstudium plus Weiterbildung zum Facharzt oder ein naturwissenschaftliches Studium absolvierst, gehörst du grundsätzlich zu den besser Verdienenden.

Ärzte an Universitätskliniken werden nach Tarif bezahlt und fangen bei der untersten Stufe Ä1 an, das sind im Jahr 2019 4.631,23 Euro brutto im Monat – nach oben ist noch viel Luft, wie du dieser Tabelle entnehmen kannst.

Entgelttabelle TV-Ärzte Unikliniken 2019
EntgeltgruppeStufe 1Stufe 2Stufe 3Stufe 4Stufe 5Stufe 6
Ä 1 Arzt4.631 €4.893 €5.081 €5.406 €5.793 €5.944 €
Ä 2 Facharzt6.112 €6.624 €7.074 €7.327 €7.465 €7.656 €
Ä 3 Oberarzt7.656 €8.106 €8.749 €---
Ä 4 stv. Chefarzt9.006 €9.649 €10.162 €---

Gültigkeit der Tabelle: 01.12.2018 - 30.09.2019
Entgelttabelle mit Monatswerten, Werte gerundet

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