Erfahrungsbericht: Dualer Bachelor und berufsbegleitender Master in Gesundheitsmanagement an der DHfPG

Duales Studium an der DHfPGAnn-Katrin studiert im letzten Semester an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Dort hat sie ihren dualen Bachelor in Gesundheitsmanagement bereits erfolgreich absolviert und steht nun kurz vor ihrem Master in Prävention und Gesundheitsmanagement mit den Schwerpunkten Coaching und Betriebliches Gesundheitsmanagement. Obwohl sie viel zu tun hat, hat sie sich netterweise die Zeit genommen, um unsere Fragen zu beantworten.

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Erfahrungsbericht von Ann-Katrin

Darum habe ich mich für dieses Studium entschieden:

Ich konnte mich im Master spezialisieren und trotz der Tätigkeit im Familienbetrieb meine "ganz eigene Entwicklung" durchlaufen und das studieren, womit ich mich den Rest meines Lebens beschäftigen möchte.

Ich komme aus einer Familie selbstständiger Therapeuten und Pädagogen. Einerseits konnte ich so (duales Studium / berufsbegleitend) im Familienbetrieb weiterhin voll mitarbeiten; andererseits bietet dieser Studiengang interdisziplinäre Entwicklungschancen. So konnte ich mich im Master spezialisieren und trotz der Tätigkeit im Familienbetrieb meine "ganz eigene Entwicklung" durchlaufen und das studieren, womit ich mich den Rest meines Lebens beschäftigen möchte. Interessanterweise bin ich daher jetzt in die Beratung gegangen, obwohl ich aus einem "ganz anderen Bereich" komme. Mit einem klassischen Studium wäre das vielleicht gar nicht möglich gewesen.

So läuft mein Studium ab:

Die Tage sind stark komprimiert, das bedeutet, dass auf jeden Fall zu Hause ordentlich gebüffelt werden sollte, auch in der Vorbereitung.

Fast ausschließlich Vollzeit arbeiten und dann Präsenzphasen an der dualen Hochschule besuchen. Gelernt wird nach der Arbeit oder am Wochenende mit Hilfe von Studienbriefen, einer Online-Lernplattform und Fernbetreuung. Da ich glücklicherweise ganz in der Nähe des Studienzentrums wohne, kann ich so oft ich möchte auch einen Tutor im Studienzentrum zum persönlichen Austausch oder zur Beratung (nach Terminvereinbarung) treffen. Die Präsenzphasentermine werden zu Beginn eines Studienjahres bekannt gegeben, können flexibel umgebucht werden und sind "am Block". Die Tage sind stark komprimiert, das bedeutet, dass auf jeden Fall zu Hause ordentlich gebüffelt werden sollte, auch in der Vorbereitung.

Ich kann meine Hochschule empfehlen / nicht empfehlen, weil ...

Prinzipiell will ich meine Hochschule wegen der sehr guten Dozenten und der super Verknüpfung zwischen Anwendung und Wissenschaft ausdrücklich empfehlen. Jedoch denke ich ebenso, dass die Form nicht für jeden geeignet ist. Man sollte im Vornherein wissen, dass man sich primär für die Anwendung, also den Arbeitsmarkt, entscheidet. Eine tiefergehende wissenschaftliche Tätigkeit wird schwer, ist aber nicht auszuschließen. Insbesondere, da die Hochschule schon eine sehr gute Reputation besitzt und im deutschsprachigen Raum anerkannt ist. Man sollte sich definitiv vorher schon intensiv mit den Inhalten des gewünschten Studiengangs und den beruflichen Entwicklungschancen auseinandersetzen. Hat man sich erstmal festgelegt, wird ein Quereinstieg in eine andere Branche schwieriger. Auch sollte man sich klar sein, dass eine Promotion an dieser Hochschule nicht möglich ist. Man wird aber aktiv bei der Suche nach einem Doktorvater nach dem Master unterstützt und kann auf umfangreiche Kooperationen (z.B. Uni des Saarlandes, Uni Bielefeld) zurückgreifen.

Diese Interessen und Fähigkeiten sollte man für den Studiengang mitbringen:
  • soziale Kompetenzen: man sollte definitiv Philanthrop sein ;) Man wird ganz sicher später mit Menschen arbeiten und das sollte man einfach lieben
  • Kommunikationsvermögen (viele mündliche Prüfungen und Vorträge)
  • sehr viel Selbstdisziplin, um Durchzuhalten
  • überdurchschnittliches Interesse an Gesundheitsthemen und auch die Bereitschaft, sich trotz des anwendungsorientierten Studiengangs auch theoretisch damit zu beschäftigen (insbesondere Literaturrecherchen)
  • Grundinteresse an Statistik und Mathe (zur Auswertung von Studien und Datenmaterial)
  • politisches und gesellschaftliches Interesse (um die Bedeutung des Themas "Gesundheit" erfassen zu können)
  • betriebs- und volkswirtschaftliches Interesse (ganz wichtig, da Inhalt jeden Studiengangs)
  • Fähigkeit zum vernetzten Denken und eine gewisse Affinität zum Multi-Tasking (man wird mit vielen Akteuren, Persönlichkeiten und Themenbereichen konfrontiert)
  • Bewusstsein darüber, dass "gleichzeitig Studieren und Arbeiten" viele verpasste Partys und wenig Freizeit bedeutet; ebenso wird die Arbeit im dualen Bachelor sehr wahrscheinlich körperlich wie kognitiv anstrengend sein (Schichtdienst in Vollzeit, verhältnismäßig geringe Vergütung und körperlich anstrengende Tätigkeit; es besteht aber die Möglichkeit einer Bafög-Förderung und die Anfahrten, Lehrmaterialien sowie Arbeitskleidung können steuerlich abgesetzt werden)

Ann-Katrin, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, unsere Fragen zu beantworten und deine wertvollen Erfahrungen an die Studieninteressenten weitergibst!

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